UPDATES IN DER STRAHLENTHERAPIE & MEDIENMITTEILUNGEN

Durch Forschung und Innovationen können Tumore stetig gezielter behandelt und/oder Nebenwirkungen weiter reduziert werden. Wir stellen interessante radio-onkologische Neuigkeiten zum Herunterladen bereit. So bleiben Sie informiert und auf dem aktuellen Stand der Radio-Onkologie.

Medienmitteilungen und News zur Strahlentherapie

Dienstag, 16. Oktober 2018

Multimodale Therapiekonzepte, die eine moderne Strahlentherapie beinhalten, können für viele Patienten mit den unterschiedlichsten Krebsarten den Behandlungserfolg gegenüber früher deutlich verbessern. Eine neue Studie zeigte dies eindrucksvoll auch für das sogenannte Plattenepithelkarzinom der Speiseröhre. „Die präoperative Bestrahlung plus Chemotherapie verkleinerte den Tumor, so dass er besser operiert werden konnte“, so Frau Prof. Stephanie Combs, DEGRO-Pressesprecherin. „Die Studie zeigt, wie sehr die Patienten von der Methode profitieren können – sie wirft aber auch die Frage auf, für welche Patienten dies im Besonderen gilt, da die Studienlage uneinheitlich ist.“

mehr > Artikel weiterlesen: Bei Plattenepithelkrebs der Speiseröhre erhöht die präoperative Strahlenchemotherapie das Überleben
Dienstag, 16. Oktober 2018

Bei der Behandlung von Hirnmetastasen ist die fächerübergreifende Zusammenarbeit verschiedener medizinischer Fachgebiete eine interdisziplinäre Chance, erklären die Deutsche Gesellschaft für Radioonkologie (DEGRO) und die Deutsche Gesellschaft für Neurochirurgie (DGNC) im Nachgang eines gemeinsamen Symposiums im Oktober in Frankfurt am Main. Leitliniengestützt und für jeden Krebspatienten individuell abgestimmt kann die Kombination von Operation und Bestrahlung die Erkrankung aufhalten und in manchen Fällen sogar heilen.

mehr > Artikel weiterlesen: Wenn der Krebs streut: Hirnmetastasen interdisziplinär behandeln. Spezielle Hirnregionen schonen und Nebenwirkungen reduzieren.
Montag, 03. September 2018

Am Beginn des Berufslebens, ausgestattet mit aktuellem Wissen und hochmotiviert, bringt jede neue Mediziner-Generation frischen Wind in das jeweilige Fachgebiet. Um ihr anspruchsvolles und breitgefächertes Fach weiter zu entwickeln bündeln junge Radioonkologen ihre Ideen und Aktivitäten seit geraumer Zeit in der Arbeitsgemeinschaft „Junge DEGRO“ (jDEGRO) der Deutschen Gesellschaft für Radioonkologie. Das befördert nicht nur neue Forschungskonzepte und den schnelleren Wissenstransfer „from Bench to Bedside“, sondern unterstützt gleichermaßen die Karriereentwicklung und die Nachwuchsgewinnung.

mehr > Artikel weiterlesen: Unverzichtbar im Behandlungsteam, nah am Patienten – Junge Strahlentherapeuten gestalten ihr Fach aktiv mit
Donnerstag, 03. Mai 2018

Die Insel Gruppe erzielte 2017 einen Konzerngewinn von 21,1 Mio. CHF. Das Ergebnis bewegt sich damit auf dem Niveau des Vorjahres. Der Grund für die positive Gewinnentwicklung sind die erneut gestiegenen Fallzahlen im stationären wie auch im ambulanten Bereich, wobei sich der schweizweite Trend in Richtung ambulante Versorgung auch in der Insel Gruppe fortsetzt.

mehr > Artikel weiterlesen: Insel Gruppe erfolgreich unterwegs
Dienstag, 01. Mai 2018

Die Strahlentherapie wird bei vielen Brustkrebspatientinnen eingesetzt. Eine Sorge war bislang, dass die Bestrahlung der Brust das Herz schädigen könnte. Dass das nicht der Fall ist und langfristig keine Herzschäden als Therapiefolge der Bestrahlung auftreten, zeigte nun eine große Studie des Deutschen Krebsforschungszentrums. Die Deutsche Gesellschaft für Radioonkologie hebt hervor, dass seit einigen Jahren neue Techniken eingesetzt werden, die das Herz schonen können und damit eine nebenwirkungsärmere Bestrahlung ermöglichen.

mehr > Artikel weiterlesen: Strahlentherapie bei Brustkrebs schädigt nicht das Herz
Freitag, 01. Dezember 2017

Die körperstereotaktische Bestrahlung (SBRT) setzen Radioonkologen unter anderem zur Therapie des nichtkleinzelligen Lungenkarzinoms und zur Bestrahlung von Lungenmetastasen ein. Seit 2011 analysiert und bewertet die Arbeitsgruppe Stereotaxie der Deutschen Gesellschaft für Radioonkologie (DEGRO) die Methode und baute weltweit einzigartige Registerstudien auf. Die Ergebnisse der AG zeigen, dass mit der stereotaktischen Bestrahlung nach zwei Jahren die Kontrolle von Lungentumoren sehr gut ist und zudem das Gesamtüberleben der Patienten steigt. Auch konnten zahlreiche Ergebnisse abgeleitet werden, welche die SBRT in der Praxis weiter verbessern.

mehr > Artikel weiterlesen: Körperstereotaktische Bestrahlung bei nichtkleinzelligem Lungenkarzinom: Versorgungsforschung verbessert radioonkologische Behandlung
Montag, 03. Juli 2017

Eine gezielte „stereotaktische“ Bestrahlung kann verhindern, dass es nach der Entfernung von Hirnmetastasen frühzeitig zum erneuten Krebswachstum kommt. Die Behandlung vermeidet weitgehend Komplikationen wie beispielsweise kognitive Einschränkungen, die mit einer kompletten Hirnbestrahlung einhergehen können, und sollte nach Ansicht der Deutschen Gesellschaft für Radioonkologie (DEGRO) die alternative Therapie sein.

mehr > Artikel weiterlesen: Hirnmetastasen: Gezielte Strahlentherapie drängt Krebs länger zurück
Mittwoch, 01. März 2017

Die Strahlentherapie nach einer brusterhaltenden Operation ist eine hocheffektive Behandlungsmethode. Eine Dosissteigerung – „Boost“ genannt – im ehemaligen Tumorbereich kann verhindern, dass es an der operierten Brust erneut zum Krebswachstum kommt. Dies bestätigt nun eine europäische Langzeitstudie, in der die Ergebnisse der Studienteilnehmerinnen 20 Jahren nach der Erkrankung ausgewertet wurden. Nach Einschätzung der Deutschen Gesellschaft für Radioonkologie (DEGRO) zeigt die Studie deutlich, dass viele Patientinnen von dieser höheren Dosis profitieren: Besonders Frauen unter 50 und Frauen mit speziellen zusätzlichen histologischen Veränderungen, einem sogenannten DCIS, profitieren von der Boost-Bestrahlung.

mehr > Artikel weiterlesen: Boost-Bestrahlung bei Brustkrebs: Höhere Dosis im Tumorgebiet bringt auch nach 20 Jahren bessere Tumorkontrolle für viele Patientinnen
Montag, 02. November 2015

Die wochenlange Strahlentherapie, die nach einer brusterhaltenden Krebsoperation notwendig ist, kann bei ausgewählten Patientinnen durch eine „akzelerierte“, also eine beschleunigte Teilbrustbestrahlung auf fünf Tage verkürzt werden. Die Behandlung wird Multikatheter-Brachytherapie genannt und hat in einer Studie vergleichbare Langzeitergebnisse erzielt wie der derzeitige Standard mit einer höheren Strahlendosis und längeren Gesamtbehandlungszeit.

mehr > Artikel weiterlesen: Extrem verkürzte Bestrahlungszeit mit gleich guten Ergebnissen Experten empfehlen Teilbrustbestrahlung bei Brustkrebs im Frühstadium
Freitag, 01. Mai 2015