UPDATES IN DER STRAHLENTHERAPIE & MEDIENMITTEILUNGEN

Durch Forschung und Innovationen können Tumore stetig gezielter behandelt und/oder Nebenwirkungen weiter reduziert werden. Wir stellen interessante radio-onkologische Neuigkeiten zum Herunterladen bereit. So bleiben Sie informiert und auf dem aktuellen Stand der Radio-Onkologie.

Medienmitteilungen und News zur Strahlentherapie

Montag, 27. Juli 2020

Aktuell zeigten gleich mehrere Studien zum lokal fortgeschrittenen Enddarmkrebs, dass eine intensivierte, der Operation vorgeschaltete Therapie zu einer deutlichen Verbesserung des krankheitsfreien Überlebens und zu einem geringeren Metastasierungsrisiko führte.

Dabei wird die Standardtherapie (Strahlen(chemo)therapie gefolgt von der Operation) um eine zusätzliche Chemotherapie ergänzt. Der Anteil der Patienten, bei denen nach OP durch den Pathologen keine Tumorzellen mehr gefunden wurde, stieg dadurch deutlich an. Zunehmend wird daher für Patienten, bei denen vor OP klinisch und bildgebend ein komplettes Tumoransprechen festgestellt wird, auf eine Operation verzichtet.

mehr > Artikel weiterlesen: Intensivierte «vorgeschaltete» Therapie verbessert krankheitsfreies Überleben bei Enddarmkrebs
Mittwoch, 08. Juli 2020

Zahlreiche wegweisende Studien wurden auf dem diesjährigen Kongress der «American Society of Clinical Oncology» (ASCO) zur Radiotherapie vorgestellt. Von besonderer Bedeutung hebt die DEGRO zwei Studien zu Kopf-Hals-Tumoren hervor.

mehr > Artikel weiterlesen: Aktuelle ASCO-Studien zeigen hohen Stellenwert der Radioonkologie bei Kopf-Hals-Tumoren
Montag, 27. Januar 2020

Bei Karzinomen im Mund-Rachen-Bereich werden in Abhängigkeit von der Ausdehnung des Tumors Operation, Strahlentherapie und Chemotherapie singulär oder in Kombination eingesetzt. Bei Tumoren im Frühstadium steht in vielen Ländern die Operation im Vordergrund; dieser Trend wird durch die Roboterchirurgie verstärkt. Randomisierte Vergleiche zwischen einer Radio(chemo)therapie und einer Operation fehlen. Dies erfolgte nun erstmals im Rahmen einer kanadisch-australische Studie: die tumorspezifischen Daten (z. B. Überlebensrate) beider Verfahren waren vergleichbar, aber die Lebensqualität (bezogen auf Schluckstörungen nach einem Jahr) war nach einer Radiochemotherapie signifikant besser.

mehr > Artikel weiterlesen: Mund-Rachen-Krebs: Radiotherapie führt zu weniger Schluckstörungen als die Roboter-gesteuerte OP
Donnerstag, 09. Januar 2020

Die Heilungschancen für Patienten mit Analkarzinom sind besser als bei vielen anderen Krebserkrankungen. Bei frühestmöglicher Erkennung und Behandlung liegt die Heilungsaussicht heute bei fast 90 Prozent. Die Strahlenchemotherapie stellt derzeit den Therapiestandard dar. Eine kürzlich publizierte Studie analysierte anhand früherer Erhebungen verschiedene Einflussfaktoren auf das 5-Jahres-Überleben. In der Auswertung lag das Rückfallrisiko insgesamt bei 22 Prozent. Aktuelle, an deutschen Zentren initiierte Studien untersuchen derzeit den Zusatznutzen einer Immuntherapie oder einer Hyperthermie in Kombination mit der Strahlenchemotherapie.

mehr > Artikel weiterlesen: Gute Heilungschancen bei Analkrebs dank Strahlenchemotherapie
Montag, 21. Januar 2019

Eine Behandlungsoption bei Patienten mit fortgeschrittenen oder Hochrisiko-Tumoren ohne Lymphknotenbefall oder Metastasen (cT3- cT4-Tumoren, PSA > 20ng/ml oder Gleason ≥ 8), ist die Strahlentherapie mit Langzeit-Hormonentzugstherapie. Während die Strahlentherapie relativ gut vertragen wird, treten bei vielen Patienten Probleme unter der Hormonentzugstherapie aus. Wie eine aktuelle Studie zeigt, kann die Therapie in diesen Fällen von 36 auf 18 Monate verkürzt werden – ohne dass dadurch das Gesamtüberleben beeinträchtigt wird.

mehr > Artikel weiterlesen: 18-monatige Hormonentzugstherapie nach Bestrahlung kann bei Hochrisiko-Prostatakrebs ausreichen
Dienstag, 16. Oktober 2018

Multimodale Therapiekonzepte, die eine moderne Strahlentherapie beinhalten, können für viele Patienten mit den unterschiedlichsten Krebsarten den Behandlungserfolg gegenüber früher deutlich verbessern. Eine neue Studie zeigte dies eindrucksvoll auch für das sogenannte Plattenepithelkarzinom der Speiseröhre. „Die präoperative Bestrahlung plus Chemotherapie verkleinerte den Tumor, so dass er besser operiert werden konnte“, so Frau Prof. Stephanie Combs, DEGRO-Pressesprecherin. „Die Studie zeigt, wie sehr die Patienten von der Methode profitieren können – sie wirft aber auch die Frage auf, für welche Patienten dies im Besonderen gilt, da die Studienlage uneinheitlich ist.“

mehr > Artikel weiterlesen: Bei Plattenepithelkrebs der Speiseröhre erhöht die präoperative Strahlenchemotherapie das Überleben
Dienstag, 16. Oktober 2018

Bei der Behandlung von Hirnmetastasen ist die fächerübergreifende Zusammenarbeit verschiedener medizinischer Fachgebiete eine interdisziplinäre Chance, erklären die Deutsche Gesellschaft für Radioonkologie (DEGRO) und die Deutsche Gesellschaft für Neurochirurgie (DGNC) im Nachgang eines gemeinsamen Symposiums im Oktober in Frankfurt am Main. Leitliniengestützt und für jeden Krebspatienten individuell abgestimmt kann die Kombination von Operation und Bestrahlung die Erkrankung aufhalten und in manchen Fällen sogar heilen.

mehr > Artikel weiterlesen: Wenn der Krebs streut: Hirnmetastasen interdisziplinär behandeln. Spezielle Hirnregionen schonen und Nebenwirkungen reduzieren.
Montag, 03. September 2018

Am Beginn des Berufslebens, ausgestattet mit aktuellem Wissen und hochmotiviert, bringt jede neue Mediziner-Generation frischen Wind in das jeweilige Fachgebiet. Um ihr anspruchsvolles und breitgefächertes Fach weiter zu entwickeln bündeln junge Radioonkologen ihre Ideen und Aktivitäten seit geraumer Zeit in der Arbeitsgemeinschaft „Junge DEGRO“ (jDEGRO) der Deutschen Gesellschaft für Radioonkologie. Das befördert nicht nur neue Forschungskonzepte und den schnelleren Wissenstransfer „from Bench to Bedside“, sondern unterstützt gleichermaßen die Karriereentwicklung und die Nachwuchsgewinnung.

mehr > Artikel weiterlesen: Unverzichtbar im Behandlungsteam, nah am Patienten – Junge Strahlentherapeuten gestalten ihr Fach aktiv mit
Donnerstag, 03. Mai 2018

Die Insel Gruppe erzielte 2017 einen Konzerngewinn von 21,1 Mio. CHF. Das Ergebnis bewegt sich damit auf dem Niveau des Vorjahres. Der Grund für die positive Gewinnentwicklung sind die erneut gestiegenen Fallzahlen im stationären wie auch im ambulanten Bereich, wobei sich der schweizweite Trend in Richtung ambulante Versorgung auch in der Insel Gruppe fortsetzt.

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Dienstag, 01. Mai 2018

Die Strahlentherapie wird bei vielen Brustkrebspatientinnen eingesetzt. Eine Sorge war bislang, dass die Bestrahlung der Brust das Herz schädigen könnte. Dass das nicht der Fall ist und langfristig keine Herzschäden als Therapiefolge der Bestrahlung auftreten, zeigte nun eine große Studie des Deutschen Krebsforschungszentrums. Die Deutsche Gesellschaft für Radioonkologie hebt hervor, dass seit einigen Jahren neue Techniken eingesetzt werden, die das Herz schonen können und damit eine nebenwirkungsärmere Bestrahlung ermöglichen.

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