QUALITÄTSMANAGEMENT

Zertifizierung nach ISO

Ein umfassender Service hinsichtlich der Abklärung, Therapie und Nachsorge haben für die Universitätsklinik für Radio-Onkologie am Inselspital Bern und die Allianzpartner Radio-Onkologie Berner Oberland AG (ROBO) und Radio-Onkologie Solothurn AG (ROSOL) einen sehr hohen Stellenwert. Dabei stehen die Versorgung mit höchster Qualität, die Zuverlässigkeit und die Zufriedenheit der Kunden im Mittelpunkt. Durch die Zertifizierung verfolgen die Klinik für Radio-Onkologie am Inselspital,  die ROBO und die ROSOL zudem das Ziel, Abläufe und Dienstleistungen kontinuierlich weiter zu entwickeln und zu optimieren.

Die Universitätsklinik für Radio-Onkologie ist in den Bereichen Strahlentherapie inklusive Bestrahlungsplanung, ärztliche und pflegerische Versorgung und Administration nach der anerkannten ISO-Norm 9001:2015 für Qualitätsmanagement zertifiziert. Der Geltungsbereich wurde ebenfalls erfolgreich um unsere Allianzpartner ROBO und ROSOL erweitert. Die Einhaltung der Norm wird jährlich durch externe Audits überprüft, letztmals im April 2017.

Klinische Audits im Strahlenschutz – ein Projekt des Bundesamts für Gesundheit

Ziel der Einführung von Klinischen Audits in der Radiologie und Radio-Onkologie ist zukünftig zu gewährleisten, dass in der Schweiz nicht unnötige Untersuchungen und Behandlungen mittels ionisierender Strahlung  durchgeführt werden oder dass die Strahlenbelastung während der Untersuchungen und Behandlungen optimiert werden kann. Die Universitätsklinik für Radio-Onkologie am Inselspital war während der Pilotphase (2015-2016) freiwillige Teilnehmerin mit weiteren Institutionen und Kliniken.

Bei Klinischen Audits begutachten weder Aufsichtsbehörden den Ablauf in den Kliniken, noch wird eine technische Qualitätskontrolle durchgeführt. Externe Fachpersonen verschiedener Berufsgruppen der Radiologie und Radio-Onkologie beobachten Ihre Kolleginnen und Kollegen an deren Arbeitsorten. Mit daraus entstehenden Diskussionen und Empfehlungen können Prozesse und Massnahmen erarbeitet werden, um ungerechtfertigte Strahlenexposition bei der Diagnose und Therapie zu reduzieren.

Das Projekt wurde vom Bundesamt für Gesundheit BAG in enger Zusammenarbeit mit mehreren medizinischen Berufsverbänden durchgeführt. Die Ergebnisse der Pilotaudits in verschiedenen Kliniken und Instituten sind positiv. 2018 tritt die revidierte Strahlenschutzverordnung in Kraft; sie wird die rechtliche Grundlage für die Durchführung Klinischer Audits bilden. ¨

Mehr Informationen auf der Website des BAG