QUALITÄTSMANAGEMENT

Zertifizierung nach ISO

Die Re-Zertifizierung bestätigt unsere qualitative und professionelle Arbeit!

Mit der erfolgreichen Re-Zertifizierung der Universitätsklinik für Radio-Onkologie am Inselspital und ihren Allianzpartnern Radio-Onkologie Berner Oberland AG (ROBO) und Radio-Onkologie Solothurn AG (ROSOL) wird uns bescheinigt, ein Qualitätsmanagementsystem nach DIN EN ISO 9001:2015 anzuwenden und erfolgreich einzusetzen.

Die Universitätsklinik für Radio-Onkologie ist in den Bereichen Strahlentherapie inklusive Bestrahlungsplanung, ärztliche und pflegerische Versorgung und Administration nach der anerkannten ISO-Norm 9001 für Qualitätsmanagement bereits seit März 2013 zertifiziert. Der Geltungsbereich des ISO-Zertifikats wurde im April 2015 um unseren Allianzpartner ROBO und im April 2017 um den Allianzpartner ROSOL erweitert. Im 2017 erfolgte zudem für alle drei Standorte die Norm-Umstellung auf ISO 9001:2015.

Durch die Zertifizierung verfolgen die Universitätsklinik für Radio-Onkologie am Inselspital, die ROBO und die ROSOL das Ziel, Prozesse, Abläufe und Dienstleistungen im Sinne einer optimalen Patientenbehandlung und -betreuung kontinuierlich weiter zu entwickeln. 

Klinische Audits im Strahlenschutz – ein Projekt des Bundesamts für Gesundheit

Mit der Einführung von Klinischen Audits in der Radiologie und Radio-Onkologie will man zukünftig gewährleisten, dass in der Schweiz nicht unnötige Untersuchungen und Behandlungen mittels ionisierender Strahlung  durchgeführt werden oder dass die Strahlenbelastung während der Untersuchungen und Behandlungen optimiert werden kann. Die Universitätsklinik für Radio-Onkologie am Inselspital war während der Pilotphase (2015-2016) freiwillige Teilnehmerin mit weiteren Institutionen und Kliniken.

Was sind Klinische Audits?

Bei Klinischen Audits begutachten weder Aufsichtsbehörden den Ablauf in den Kliniken, noch wird eine technische Qualitätskontrolle durchgeführt. Externe Fachpersonen verschiedener Berufsgruppen der Radiologie und Radio-Onkologie beobachten Ihre Kolleginnen und Kollegen an deren Arbeitsorten. Mit daraus entstehenden Diskussionen und Empfehlungen können Prozesse und Massnahmen erarbeitet werden, um ungerechtfertigte Strahlenexposition bei der Diagnose und Therapie zu reduzieren.

Ein Projekt des BAG

Das Projekt wurde vom Bundesamt für Gesundheit BAG in enger Zusammenarbeit mit mehreren medizinischen Berufsverbänden durchgeführt. Die Ergebnisse der Pilotaudits in verschiedenen Kliniken und Instituten sind positiv. 2018 tritt die revidierte Strahlenschutzverordnung in Kraft; sie wird die rechtliche Grundlage für die Durchführung Klinischer Audits bilden.

Mehr Informationen auf der Website des BAG