DER SPITALAUFENTHALT

Therapien in der Universitätsklinik für Radio-Onkologie erfolgen entweder ambulant oder während eines Aufenthalts auf einer Abteilung unserer onkologischen Bettenstation.

Ambulante Behandlung

Bei ambulanten Behandlungen kommen die Patienten und Patientinnen nur für die Therapiesitzungen in die Klinik. Das ist möglich, wenn die Patienten keine weiteren Beschwerden, Krankheiten oder Behandlungen haben, die einen Spitalaufenthalt nötig machen. Die ambulante Pflege und Beratung durch die Pflegefachpersonen findet dann in unserer Klinik (Poliklinik) vor oder nach den Bestrahlungsterminen statt. Das Pflegeteam in der Poliklinik informiert, berät und instruiert die Patientinnen und Patienten sowie ihre Angehörigen über prophylaktische und therapeutische Massnahmen bei Haut-und Schleimhautreaktionen. Die pflegerischen Tätigkeiten finden in enger Zusammenarbeit mit den Ärzten und den Fachpersonen für medizinisch-technische Radiologie (MTRA) statt.

Der stationäre Aufenthalt

Je nach Erkrankung wird die radio-onkologische Behandlung mit anderen Therapien kombiniert, um die Krankheit effektiv zu behandeln. Dazu gehören die Chemotherapie oder aber auch ein chirurgischer Eingriff. Solche Therapien erfolgen in stetiger Betreuung der Patienten und die Chemotherapie muss mit den Bestrahlungssitzungen gut abgestimmt werden. Deshalb ist manchmal für solche kombinierten Behandlungen ein stationärer Aufenthalt nötig. Wenn die Erkrankung weit fortgeschritten ist oder schwerwiegende weitere Krankheiten hinzukommen, kann ein stationärer Spitalaufenthalt ebenso notwendig werden. Hier sind zusätzliche Medikamentenbehandlungen und eine intensive Pflege (auch mit Einbezug weiterer Fachbereiche wie z. B. der Physiotherapie, Ernährungsberatung, Psycho-Onkologie, Palliative Care) Gründe für eine stationäre Behandlung.